2. IBF Executive Lunch Time

„Welt- oder Hafenstadt – entscheidet der Hafen Hamburgs Zukunft?“

Das war das Thema der 2. (virtuellen) IBF Lunch Time des IBF Hamburg am 15. Juni 2021 mit dem Leiter des HamburgischenWeltWirtschaftsInstituts – HWWI, Prof. Dr. Henning Vöpel.  Schon in der Hamburgischen Verfassung wie auch im Namen des HWWI wird deutlich, dass der Außenbezug Hamburgs eigentlich nur die Welt sein kann und der Hafen hierbei eine ganz herausragende Rolle zu spielen hat. Allerdings stellen Veränderungen in den globalen Handelsströmen, die zunehmende Digitalisierung, der Klimawandel etc. die überragende Bedeutung des Hafens für den ökonomischen Erfolg der Stadt zunehmend in Frage. Prof. Vöpel legte dar, dass die in Politik und Wirtschaft Verantwortlichen einerseits ein neues Hafenmodell, auch unter Einbeziehung der anderen norddeutschen Häfen Wilhelmshaven und Bremerhaven, konzipieren müssten, andererseits den Blick über den Hafen hinaus auf andere Wertschöpfungsbereiche wie Wissenschaft und Forschung, neue Technologien, Ansiedlung moderner Industrien und Start-Ups zu richten haben, um Hamburgs negative Tendenz in der Entwicklung der Wertschöpfung im Vergleich mit anderen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg zum Positiven zu verändern. Um Hamburgs Bedeutung insgesamt zu festigen und auszubauen könnte es zu einem relativen Bedeutungsverlust des Hafens führen. Die sich an den ausgezeichneten und sehr fundierten Vortrag von Prof. Vöpel  anschließende engagierte Diskussion legte das hohe Interesse der Teilnehmer an diesem für die Stadt Hamburg so eminent wichtigen Thema offen.

Klaus Frasch, IBF Hamburg

Impressionen

Präsentation

Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor und Geschäftsführer des HWWI – Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut gGmbH

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